<a>
Links sind das Fundament des Webs: ohne sie wäre das Internet nur eine Sammlung einzelner, isolierter Seiten. Das <a>-Element (Anchor) erstellt einen Hyperlink, mit dem du zu anderen Webseiten, Dateien, E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder Ankerpunkten auf derselben Seite verlinken kannst. Es gibt kaum eine Webseite, die ohne <a> auskommt. Auf dieser Seite lernst du alle wichtigen Attribute kennen, die verschiedenen Link-Typen und worauf du bei der Barrierefreiheit achten solltest.
- Kategorie
- Links & Medien
- Art
- Inline
- Attribute
- 6
- Beispiele
- 4
- Browser
- 5 von 5
- 3 von 5
- Stand
- 30.01.2026
Grundlagen
Wenn du einen Link erstellst, sagst du dem Browser im Grunde: “Wenn jemand hier klickt, bring ihn zu diesem Ziel.” Das href-Attribut bestimmt das Ziel, und der Text zwischen den Tags ist das, was der Nutzer sieht und anklicken kann. Links sollten immer klar beschreiben, wohin sie führen, nicht nur für Nutzer, sondern auch für Suchmaschinen und Screenreader.
<a>ist ein Inline-Element, kann aber seit HTML5 auch Block-Elemente wie<div>oder<h2>umschließen, das macht es einfach, ganze Karten klickbar zu machen- Das
href-Attribut ist entscheidend: ohne es ist das<a>-Element nicht klickbar und sieht aus wie normaler Text - Links sind standardmäßig blau und unterstrichen, damit Nutzer sie als klickbar erkennen
- Für die Barrierefreiheit sollte der Linktext beschreibend sein. “Hier klicken” oder “mehr” sagt einem Screenreader-Nutzer nichts darüber, wohin der Link führt
Syntax
<a href="https://mitmario.dev">Zur Startseite</a>Attribute
6 Attributetarget-Werte
_self: Öffnet im selben Tab (Standard). Verwende das für interne Links innerhalb deiner Seite_blank: Öffnet in neuem Tab/Fenster. Sinnvoll für externe Links, damit der Nutzer deine Seite nicht verliert_parent: Öffnet im übergeordneten Frame. Brauchst du nur, wenn du mit<iframe>-Verschachtelungen arbeitest_top: Öffnet im gesamten Fenster (bricht aus allen Frames aus). Ebenfalls nur für iframe-basierte Seiten relevant
Relative vs. absolute Pfade
Wenn du auf eine andere Seite deiner eigenen Website verlinkst, kannst du relative Pfade verwenden: href="/blog" statt href="https://mitmario.dev/blog". Das ist kürzer, flexibler und funktioniert auch in Entwicklungsumgebungen mit anderem Hostnamen. Absolute URLs (mit https://) brauchst du nur für externe Seiten.
Beispiele
4 BeispieleWenn du auf eine externe Website verlinkst, ist es gute Praxis, den Link in einem neuen Tab zu öffnen. Vergiss dabei nicht rel="noopener noreferrer" für die Sicherheit:
<a href="https://developer.mozilla.org"
target="_blank"
rel="noopener noreferrer">
MDN Web Docs (neuer Tab)
</a>Links können nicht nur zu Webseiten führen. Mit mailto: öffnest du das E-Mail-Programm des Nutzers, mit tel: die Telefon-App, besonders nützlich auf Mobilgeräten:
<a href="mailto:info@example.com">E-Mail senden</a>
<a href="tel:+491234567890">Anrufen: +49 123 456 7890</a>Mit Anker-Links springst du zu einem bestimmten Abschnitt auf derselben Seite. Das Ziel-Element braucht dafür eine id, und der Link verweist mit # darauf:
<a href="#abschnitt">Zum Abschnitt springen</a>
<!-- Weiter unten auf der Seite: -->
<h3 id="abschnitt">Ziel-Abschnitt</h3>
<p>Hier ist der Zielbereich.</p>