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<footer>

Das footer-Element markiert den abschließenden Bereich einer Seite oder eines Abschnitts. Es enthält typischerweise Copyright-Hinweise, Kontaktdaten, rechtliche Links, Social-Media-Verweise oder Informationen zum Autor. Ein footer gehört semantisch zu seinem übergeordneten Element und hilft Screenreadern, die Struktur deiner Seite zu verstehen.

Steckbrief <footer>
Kategorie
Semantik
Art
Block
Beispiele
3
Browser
5 von 5
E-Mail
0 von 5
Stand
05.02.2026

Grundlagen

Das footer-Element ist ein semantisches Element für Fußbereiche. Du kannst mehrere footer-Elemente auf einer Seite verwenden, zum Beispiel einen Seiten-Footer am Ende der Seite und zusätzliche footer-Elemente in Artikeln oder Sections.

Der Browser weist dem obersten footer-Element automatisch die ARIA-Rolle contentinfo zu, was ihn als Hauptfußbereich der Seite kennzeichnet. Footer innerhalb von <article> oder <section> erhalten diese Rolle nicht, sondern werden als lokale Fußbereiche behandelt.

Ein footer muss nicht zwingend am Ende stehen, sollte aber logisch den Abschluss seines übergeordneten Elements bilden. Du kannst darin alles platzieren, was als Abschlussinformation sinnvoll ist: von Copyright-Hinweisen über Navigationslinks bis hin zu Autoreninfos.

Syntax

index.html
Grundsyntax
<footer>
  <p>© 2026 Meine Website</p>
</footer>

Beispiele

3 Beispiele

Barrierefreiheit

Der oberste footer auf einer Seite erhält automatisch die ARIA-Rolle contentinfo, was ihn als Landmark-Region kennzeichnet. Screenreader können direkt zu dieser Region springen und kündigen sie mit “Fußbereich” oder “Footer” an.

Footer innerhalb von <article> oder <section> werden nicht als Landmarks behandelt, sondern als lokale Fußbereiche. Das hilft Nutzern von Screenreadern, zwischen dem Haupt-Footer und lokalen Footern zu unterscheiden.

Achte darauf, dass wichtige Links im footer auch per Tastatur erreichbar sind. Wenn du Social-Media-Icons verwendest, gib ihnen aussagekräftige alt-Texte oder aria-labels.

Häufige Fehler

3 Fehler
01 Footer nur am Seitenende verwenden
Viele denken, ein footer gehört ausschließlich ans Ende der gesamten Seite. Dabei kannst du footer-Elemente auch in Artikeln, Sections oder Cards nutzen, um lokale Abschlussbereiche zu markieren. Ein Artikel mit Autoreninfo am Ende braucht seinen eigenen footer.
02 Footer in Header oder Footer verschachteln
Ein footer sollte nicht in einem anderen footer oder in einem header verschachtelt werden. Diese Verschachtelung ergibt semantisch keinen Sinn und verwirrt Screenreader. Halte deine Strukturen flach und logisch.
03 Wichtige Navigation nur im Footer
Platziere kritische Navigationselemente nicht ausschließlich im Footer. Nutzer erwarten Hauptnavigation im Header. Der Footer eignet sich für sekundäre Links wie Impressum, Datenschutz oder Social Media.

Browser-Kompatibilität

5 von 5

Das footer-Element wird von allen modernen Browsern vollständig unterstützt:

Das footer-Element wird von allen modernen Browsern vollständig unterstützt. Ältere Browser wie IE 8 behandeln es als generisches Element.

  • Chrome

    Komplett

  • Firefox

    Komplett

  • Safari

    Komplett

  • Edge

    Komplett

  • Opera

    Komplett

Email-Kompatibilität

0 von 5

Das footer-Element wird in E-Mail-Clients nur teilweise unterstützt. Viele Clients ignorieren semantische HTML5-Elemente. Verwende stattdessen table- oder div-basierte Layouts mit Inline-Styles.

  • Apple Mail

    Teilweise

    Wird als Block-Element gerendert, semantische Bedeutung geht verloren.

  • Gmail

    Keine

    Semantische HTML5-Elemente werden ignoriert oder entfernt.

  • Outlook

    Keine

    Desktop-Versionen (2016/2019) entfernen semantische Elemente.

  • Thunderbird

    Teilweise

    Wird angezeigt, aber ohne semantische Rolle.

  • Yahoo Mail

    Keine

    Semantische Elemente werden nicht unterstützt.

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