<head>
Zuletzt aktualisiert am 3. Februar 2026
Das <head>-Element ist der Metadaten-Container deines HTML-Dokuments. Alles, was der Browser über deine Seite wissen muss, aber nicht direkt anzeigt, kommt hierher: der Seitentitel, der Zeichensatz, CSS-Dateien, Favicons und SEO-Informationen. Nutzer sehen den Inhalt des <head> nicht direkt auf der Seite, aber ohne ihn würde deine Webseite weder korrekt dargestellt noch von Suchmaschinen gefunden werden. Auf dieser Seite erfährst du, was in den <head> gehört, was nicht, und welche Elemente du auf keinen Fall vergessen solltest.
Grundlagen
Der <head> ist das erste Kind-Element innerhalb von <html> und kommt immer vor dem <body>. Er enthält keine sichtbaren Inhalte, sondern ausschließlich Metadaten und Verweise auf externe Ressourcen. Du kannst dir den <head> wie das Inhaltsverzeichnis und den Klappentext eines Buches vorstellen: Der Leser sieht sie nicht beim Lesen des Textes, aber sie sind trotzdem wichtig.
<head>enthält Metadaten: Informationen über die Seite, nicht den sichtbaren Inhalt- Es muss genau ein
<title>-Element enthalten: Das ist der Text, der im Browser-Tab angezeigt wird - Typische Inhalte:
<meta>(Zeichensatz, Viewport, Beschreibung),<link>(CSS, Favicon),<style>,<script> - Kein sichtbarer Inhalt gehört in den
<head>: keine Texte, Bilder oder Links, die Nutzer sehen sollen. Alles Sichtbare kommt in den<body>
Syntax
<!DOCTYPE html>
<html lang="de">
<head>
<meta charset="UTF-8">
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<title>Meine Webseite</title>
</head>
<body>
<p>Sichtbarer Inhalt</p>
</body>
</html>Beispiele
Vollständiger Head-Bereich
Ein gut aufgebauter <head> enthält mindestens den Zeichensatz, den Viewport für mobile Geräte, einen aussagekräftigen Titel und eine Meta-Beschreibung für Suchmaschinen:
<head>
<meta charset="UTF-8">
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<meta name="description"
content="Lerne HTML von Grund auf, einfach und auf Deutsch erklärt.">
<title>HTML lernen | Programmieren mit Mario</title>
<link rel="icon" href="/favicon.ico">
</head>Head mit CSS und JavaScript
Wenn du externe Stylesheets oder Skripte einbinden willst, geschieht das ebenfalls im <head>. CSS-Dateien werden über <link> eingebunden, JavaScript über <script>:
<head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Styled Page</title>
<link rel="stylesheet" href="style.css">
<script src="app.js" defer></script>
</head>Barrierefreiheit
Das <head>-Element ist zwar unsichtbar, beeinflusst die Barrierefreiheit aber indirekt über die darin enthaltenen Elemente:
<title>für Screenreader: Der Seitentitel ist das Erste, was ein Screenreader vorliest, wenn eine Seite geladen wird. Ein aussagekräftiger Titel hilft Nutzern, sich zwischen geöffneten Tabs zu orientieren.<meta name="viewport">und Zoom: Dasviewport-Meta-Tag sollteuser-scalablenicht aufnosetzen undmaximum-scalenicht auf1beschränken. Viele Nutzer mit Sehbeeinträchtigung sind auf die Zoom-Funktion angewiesen.<meta name="description">: Die Meta-Beschreibung wird in Suchergebnissen angezeigt und von Screenreadern vorgelesen. Eine klare, beschreibende Zusammenfassung hilft allen Nutzern, den Inhalt der Seite einzuschätzen.<link rel="stylesheet">: Die im Head eingebundenen Stylesheets beeinflussen direkt die visuelle Barrierefreiheit: Kontraste, Schriftgrößen und Focus-Styles werden hier gesteuert.
Häufige Fehler
-
<title>vergessen: Ohne<title>zeigt der Browser-Tab nur die URL oder “Untitled” an. Suchmaschinen verwenden den Titel als Hauptüberschrift in den Suchergebnissen. Fehlt er, wird deine Seite schlechter gefunden und sieht unprofessionell aus. -
Sichtbaren Inhalt in den
<head>schreiben: Wenn du versehentlich Text oder Bilder in den<head>packst, versucht der Browser das zu korrigieren und verschiebt den Inhalt in den<body>. Das kann zu unerwartetem Verhalten führen, weil der Browser dein HTML umstrukturiert. Merke: Alles, was Nutzer sehen sollen, kommt in den<body>. -
Zeichensatz zu spät deklarieren:
<meta charset="UTF-8">sollte das allererste Element im<head>sein. Wenn der Browser den Zeichensatz nicht früh genug kennt, kann er Umlaute und Sonderzeichen falsch darstellen. Besonders bei deutschen Texten mit ä, ö, ü und ß ist das wichtig.
Browser-Kompatibilität
Das head-Element wird von allen Browsern seit den Anfängen des Webs unterstützt. Es gehört zur Grundstruktur jedes HTML-Dokuments.
| Client | Unterstützung | Hinweise |
|---|---|---|
| Chrome | Komplett | — |
| Firefox | Komplett | — |
| Safari | Komplett | — |
| Edge | Komplett | — |
| Opera | Komplett | — |
Email-Kompatibilität
Das head-Element wird in E-Mail-Clients sehr unterschiedlich behandelt. Viele Clients entfernen den head-Bereich teilweise oder vollständig.
| Client | Unterstützung | Hinweise |
|---|---|---|
| Apple Mail | Komplett | — |
| Gmail | Teilweise | Gmail entfernt den gesamten head-Bereich und ignoriert style-Tags. Nur Inline-Styles werden zuverlässig unterstützt. |
| Outlook | Teilweise | Outlook behält style-Tags im head teilweise bei, entfernt aber viele andere Elemente wie link- und script-Tags. |
| Thunderbird | Komplett | — |
| Yahoo Mail | Teilweise | Yahoo Mail entfernt den head-Bereich größtenteils. Style-Tags werden teilweise unterstützt, aber Inline-Styles sind zuverlässiger. |
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