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<head>

Das <head>-Element ist der Metadaten-Container deines HTML-Dokuments. Alles, was der Browser über deine Seite wissen muss, aber nicht direkt anzeigt, kommt hierher: der Seitentitel, der Zeichensatz, CSS-Dateien, Favicons und SEO-Informationen. Nutzer sehen den Inhalt des <head> nicht direkt auf der Seite, aber ohne ihn würde deine Webseite weder korrekt dargestellt noch von Suchmaschinen gefunden werden. Auf dieser Seite erfährst du, was in den <head> gehört, was nicht, und welche Elemente du auf keinen Fall vergessen solltest.

Steckbrief <head>
Kategorie
Grundstruktur
Art
Metadaten
Beispiele
2
Browser
5 von 5
E-Mail
2 von 5
Stand
03.02.2026

Grundlagen

Der <head> ist das erste Kind-Element innerhalb von <html> und kommt immer vor dem <body>. Er enthält keine sichtbaren Inhalte, sondern ausschließlich Metadaten und Verweise auf externe Ressourcen. Du kannst dir den <head> wie das Inhaltsverzeichnis und den Klappentext eines Buches vorstellen: Der Leser sieht sie nicht beim Lesen des Textes, aber sie sind trotzdem wichtig.

  • <head> enthält Metadaten: Informationen über die Seite, nicht den sichtbaren Inhalt
  • Es muss genau ein <title>-Element enthalten: Das ist der Text, der im Browser-Tab angezeigt wird
  • Typische Inhalte: <meta> (Zeichensatz, Viewport, Beschreibung), <link> (CSS, Favicon), <style>, <script>
  • Kein sichtbarer Inhalt gehört in den <head>: keine Texte, Bilder oder Links, die Nutzer sehen sollen. Alles Sichtbare kommt in den <body>

Syntax

index.html
Grundsyntax
<!DOCTYPE html>
<html lang="de">
  <head>
    <meta charset="UTF-8">
    <meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
    <title>Meine Webseite</title>
  </head>
  <body>
    <p>Sichtbarer Inhalt</p>
  </body>
</html>

Beispiele

2 Beispiele

Ein gut aufgebauter <head> enthält mindestens den Zeichensatz, den Viewport für mobile Geräte, einen aussagekräftigen Titel und eine Meta-Beschreibung für Suchmaschinen:

index.html
Vollständiger Head
<head>
  <meta charset="UTF-8">
  <meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
  <meta name="description"
        content="Lerne HTML von Grund auf, einfach und auf Deutsch erklärt.">
  <title>HTML lernen | Programmieren mit Mario</title>
  <link rel="icon" href="/favicon.ico">
</head>

Barrierefreiheit

Das <head>-Element ist zwar unsichtbar, beeinflusst die Barrierefreiheit aber indirekt über die darin enthaltenen Elemente:

  • <title> für Screenreader: Der Seitentitel ist das Erste, was ein Screenreader vorliest, wenn eine Seite geladen wird. Ein aussagekräftiger Titel hilft Nutzern, sich zwischen geöffneten Tabs zu orientieren.
  • <meta name="viewport"> und Zoom: Das viewport-Meta-Tag sollte user-scalable nicht auf no setzen und maximum-scale nicht auf 1 beschränken. Viele Nutzer mit Sehbeeinträchtigung sind auf die Zoom-Funktion angewiesen.
  • <meta name="description">: Die Meta-Beschreibung wird in Suchergebnissen angezeigt und von Screenreadern vorgelesen. Eine klare, beschreibende Zusammenfassung hilft allen Nutzern, den Inhalt der Seite einzuschätzen.
  • <link rel="stylesheet">: Die im Head eingebundenen Stylesheets beeinflussen direkt die visuelle Barrierefreiheit: Kontraste, Schriftgrößen und Focus-Styles werden hier gesteuert.

Häufige Fehler

3 Punkte
  • <title> vergessen: Ohne <title> zeigt der Browser-Tab nur die URL oder “Untitled” an. Suchmaschinen verwenden den Titel als Hauptüberschrift in den Suchergebnissen. Fehlt er, wird deine Seite schlechter gefunden und sieht unprofessionell aus.

  • Sichtbaren Inhalt in den <head> schreiben: Wenn du versehentlich Text oder Bilder in den <head> packst, versucht der Browser das zu korrigieren und verschiebt den Inhalt in den <body>. Das kann zu unerwartetem Verhalten führen, weil der Browser dein HTML umstrukturiert. Merke: Alles, was Nutzer sehen sollen, kommt in den <body>.

  • Zeichensatz zu spät deklarieren: <meta charset="UTF-8"> sollte das allererste Element im <head> sein. Wenn der Browser den Zeichensatz nicht früh genug kennt, kann er Umlaute und Sonderzeichen falsch darstellen. Besonders bei deutschen Texten mit ä, ö, ü und ß ist das wichtig.

Browser-Kompatibilität

5 von 5

Das head-Element wird von allen Browsern seit den Anfängen des Webs unterstützt. Es gehört zur Grundstruktur jedes HTML-Dokuments.

  • Chrome

    Komplett

  • Firefox

    Komplett

  • Safari

    Komplett

  • Edge

    Komplett

  • Opera

    Komplett

Email-Kompatibilität

2 von 5

Das head-Element wird in E-Mail-Clients sehr unterschiedlich behandelt. Viele Clients entfernen den head-Bereich teilweise oder vollständig.

  • Apple Mail

    Komplett

  • Gmail

    Teilweise

    Gmail entfernt den gesamten head-Bereich und ignoriert style-Tags. Nur Inline-Styles werden zuverlässig unterstützt.

  • Outlook

    Teilweise

    Outlook behält style-Tags im head teilweise bei, entfernt aber viele andere Elemente wie link- und script-Tags.

  • Thunderbird

    Komplett

  • Yahoo Mail

    Teilweise

    Yahoo Mail entfernt den head-Bereich größtenteils. Style-Tags werden teilweise unterstützt, aber Inline-Styles sind zuverlässiger.

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